Dacora Kameras

Dacora war ein bedeutender deutscher Kamerahersteller der Nachkriegszeit und produzierte solide Massenmarkt Kameras. Für die heutige Händlerpraxis gilt: nur wenige Modelle sind wirtschaftlich interessant, vieles ist rein sammlergetrieben. Entscheidend sind Zustand, Objektivqualität, Balgenzustand und Filmformat.

Firmengeschichte kurz

1946 gründete Bernhard Dangelmaier das Unternehmen in Reutlingen. Ab 1954 lief es unter DACO, später als Dacora Kamerawerk. In den 50er und 60er Jahren wurden Millionen Kameras produziert, oft auch für Handelsketten wie Porst, Revue oder Ilford. 1972 endete die Produktion nach Übernahme durch Leach Relais und Elektronik und starkem Konkurrenzdruck aus Japan.

Marktsituation

Dacora war nie Premium, sondern solide Mittelklasse. Viele Modelle sind heute häufig am Markt. Klappkameras können interessant sein, wenn der Balgen lichtdicht ist und ein hochwertiges Objektiv verbaut wurde. Veraltete Filmformate wie Rapid oder Instamatic sind wirtschaftlich kaum darstellbar.

Direkter Kontakt

Ankauf Anfrage

Bitte senden Sie 3 bis 6 Fotos oder eine Modellliste. Wichtig sind Front, Objektivbeschriftung, Balgenzustand bei Klappkameras und Innenraum.

E Mail: ankauf@fototechnikgegencash.de

WhatsApp: 0177 6929695

Produktliste mit Händler Einschätzung

eher nicht ankaufbar Dacora Digna, eher nicht ankaufbar Dacora Daci Box, ankaufbar Dacora Daci Royal, ankaufbar Dacora Record Klappkamera bei lichtdichtem Balgen, ankaufbar Dacora Royal mit Entfernungsmesser, eher nicht ankaufbar Dacora Subita, eher nicht ankaufbar Dacora Dignette Standard, eher nicht ankaufbar Dacora Dignette 300, 500, ankaufbar Super Dignette mit Rodenstock oder Steinheil Objektiv, eher nicht ankaufbar Dacora-matic, eher nicht ankaufbar Dacora CC, nicht ankaufbar Instacora Serie veraltetes Filmformat, nicht ankaufbar Dacora Rapid veraltetes Filmformat, ankaufbar Ilford Sportsman Exportmodelle für Sammler, ankaufbar Hapo Modelle für Porst bei gutem Zustand.

Bei Dacora entscheidet häufig das verbaute Objektiv über die Wirtschaftlichkeit. Rodenstock oder Steinheil Varianten tragen eher als einfache Dreilinser. Bei Klappkameras ist der Balgen der erste Prüfpunkt. Lichtundichtigkeit bedeutet sofort Abschlag.

Typische Problemzonen

Balgen oft porös oder rissig. Verschlüsse laufen ungleichmäßig. Entfernungsmesser dejustiert. Bei Dignette Modellen häufig einfache Objektive mit begrenzter Nachfrage. Rapid und Instamatic Formate sind faktisch tot, da Film kaum verfügbar und Nachfrage gering.

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